„Die Festwiese wird dann kleiner“

Avisierter Standort für die neue Feuerwehr: Die Völpker Festwiese. (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Avisierter Standort für die neue Feuerwehr: Die Völpker Festwiese.

Völpkes Bürgermeisterin Peggy Hoffmann sieht in dem alten Sportplatz den besten Standort für die neue Feuerwehr Völpke/Badeleben.

Das Antlitz der Völpker Festwiese dürfte sich nachhaltig verändern – nach Stand der Dinge wohl frühestens in drei Jahren, dann jedoch auf Dauer, denn perspektivisch soll hier das neue Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Völpke/Badeleben angesiedelt werden (Volksstimme berichtete).

 

Bürgermeisterin Peggy Hoffmann bestätigte jüngst im Volksstimme-Gespräch entsprechende Pläne, die derzeit von der Verbandsgemeinde Obere Aller als Trägerin der Feuerwehr vorangetrieben werden. Aufgabe der Gemeinde Völpke ist es in dem Vorhaben, ein geeignetes Grundstück für den Gerätehausneubau zur Verfügung zu stellen. In diesem Punkt gilt der ehemalige Sportplatz an der B 245 kurz vor der Unterführung am Ortsausgang Richtung Barneberg beziehungsweise ein Teil davon bereits als ausgemachter Standort. Dafür sprechen sowohl die Lage als auch die Tatsache, dass es sich um Gemeindeeigentum handelt. Peggy Hoffmann ergänzt: „Die Festwiese ist unter den in Frage kommenden Grundstücken auf jeden Fall der beste Standort und daher sozusagen alternativlos.“

 

Bisher dient die Festwiese, wie der Name schon verrät, als Schauplatz größerer Veranstaltungen wie Traditionsfeuer, Mittelalterfest oder Markentreffen. Diese Nutzung soll laut Bürgermeisterin auch weiterhin bestehen: „Die Festwiese als solche wird dann zwar kleiner, doch für Veranstaltungen verbleibt noch genug Platz. Wie sich das dann im Detail darstellt, müssen wir abwarten, denn wir sprechen aktuell noch über ein grobes Vorhaben, das sich noch nicht in konkreter Planung befindet. Beim Mittelalterfest mit seinem großen Lager könnte es vielleicht etwas eng werden, zumal es in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist. Aber ich denke, auch dafür werden wir Lösungen finden.“ Auch die Frage nach der Nachnutzung des dann alten und leergezogenen Gerätehauses in der Bergmannssiedlung sei noch „absolut offen“; darüber werde zu gegebener Zeit beraten.

 

Die Verbandsgemeinde strebt für die Feuerwehr Völpke/Badeleben einen Fördermittelgestützten Neubau für 2029 an. Ausschlaggebend für das Vorhaben ist insbesondere der Völpker Status als strategisch wichtiger Feuerwehrstandort in der Oberen Aller, verbunden mit seiner personellen Stärke und einem guten Ausbildungsniveau in der Einsatzabteilung. Das jetzige Dienstgebäude ist ohnehin stark sanierungsbedürftig, erfüllt jedoch nicht die künftigen Anforderungen in puncto Ausstattung und Kapazität.

 

Text und Foto: R. Schoof - Volksstimme