Erinnerungen aus drei Jahrzehnten
Volkssolidarität feierte in Völpke das 30-jährige Bestehen der Begegnungsstätte - Im Dorfgemeinschaftshaus Völpke, in dem die Volkssolidarität eine Begegnungsstätte betreibt, hatten sich vor wenigen Tagen die Ortsgruppe der Volkssolidarität sowie darüber hinaus zahlreiche Gäste und Gratulanten versammelt. Denn auf den Tag genau vor 30 Jahren, am 7. Oktober 1981, war in Völpke der erste „Klub der Volkssolidarität“ eröffnet worden. Dieses Jubiläum wurde nun entsprechend gewürdigt und gefeiert. Der damalige Bürgermeister, Otto Geffers, hatte der Volkssolidarität Räumlichkeiten in der ehemaligen Gaststätte „Glück auf“ in der Thälmannstraße zur Verfügung gestellt. Unter Klubleiterin Hanna Stryj wurde die Einrichtung schnell mit Leben erfüllt. Nachdem sie in Rente gegangen war, ging der Staffelstab an Marianne Prütz weiter. Im Lauf der Jahre wurde das Gebäude allerdings immer sanierungsbedürftiger, und es musste eine Entscheidung über die Zukunft des Treffpunkts getroffen werden. Wiederum war es der amtierende Bürgermeister, mittlerweile hieß dieser Klaus Glandien, der zusammen mit dem Gemeinderat nach einer Lösung suchte – und sie auch fand. So zog die Einrichtung im Jahr 1995 in den frisch renovierten ehemaligen Textilkonsum in der Schulstraße 15, wo sie bis heute beheimatet ist. Die stellvertretende Geschäftsführerin des Regionalverbands, Heidi Fritsch, würdigte dieses Jubiläum und bedankte sich besonders bei Bürgermeister Wolfgang Smolin stellvertretend „für die immer gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Gemeinde Völpke“. Ebenfalls galt ihr besonderer Dank der Ortsgruppenvorsitzenden Tea Kautz und ihren Vorstandsmitgliedern Bärbel Niemann und Rosi Butzke, welche seit langen Jahren die Fäden in der Begegnungsstätte
zusammenhalten. „Und natürlich danken wir den treuen Besuchern“, sagte Fritsch. Regelmäßig treffen sich die Ortsgruppe, die Tanzgruppe, Kartenspieler und die Gymnastikgruppe in den Räumen. Zur Freude der Mitglieder schaue auch Ortsoberhaupt Smolin öfter herein, um sich nach dem Befinden zu erkundigen. Zur Jubiläumsfeier hatte die Kindertagesstätte „Sperlingslust“ ein Programm einstudiert, das die Gäste prächtig zu unterhalten wusste. Auch der Heimatverein, mit dem eine gute Zusammenarbeit besteht, sowie die Kreisverkehrswacht in Person von Klaus Glandien gratulierten. Gemeinsam wurden nach dem Imbiss noch viele Geschichten aus drei Jahrzehnten wieder in Erinnerung gerufen.
Foto: Bis auf den letzten Platz war die Völpker Begegnungsstätte gefüllt.
Text: Ronny Schoof - Volksstimme




