Skatbrüder reizen sich ein letztes Mal

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Völpker Kartenfreunde danken Wirtsleuten für 20 gemeinsame Jahre - Viel Wehmut spielte mit, als sich vorigen Sonntag einige Völpker Skatbrüder mal wieder die Trümpfe aus den Händen zogen. Denn es war das vorerst letzte Turnier, das die Kartenfreunde austrugen. Ihr Stammlokal, die Völpker Gaststätte „Zur Erholung", schließt zum Monatsende, die Wirtsleute Monika und Peter Dymeck setzen sich zur Ruhe. „Das ist schon schade", sagt Michael Borchhardt. „Es haben sich hier zwei feste Skatrunden etabliert, die meist montags gespielt haben. Und zweimal im Jahr haben wir ein Turnier ausgespielt." Über mehr als 20 Jahre ging das so. Kein Wunder also, dass sich etwas Trauer unter den Beteiligten ausbreitete. Was auch Peter Dymeck anzumerken war, der über die zwei Jahrzehnte nicht nur Gastgeber für die Skatrunden war, sondern selber auch immer kräftig mitmischte. Trotz aller Melancholie verbreitete Dymeck aber auch Optimismus: „Schade, dass es nun vorbei ist. Aber ich wünsche dem möglichen Nachfolger, dass wir alle hier bald wieder zusammenkommen." Sagte es und gab eine Abschiedsrunde frisch Gezapftes. Und natürlich verabschiedeten sich seine Skatbrüder nicht auf leisen Sohlen. Zum Dank für die vielen gemeinsamen Jahre, in denen man sich in dem Lokal stets wohl gefühlt habe, überreichten sie dem Ehepaar Dymeck einen Blumenstrauß.

 

Foto: Michael Borchhardt bedankte sich mit dem Blumenstrauß im Namen der ganzen Skatgruppe bei Monika und Peter Dymeck. Der stieß mit den Kumpanen ein vorerst letztes Mal an.

 

Text und Foto: Ronny Schoof - Volksstimme